Geschichte von Gut Witzin
Alternative Bezeichnung:Klostergut Witzin
Schon im hohen Mittelalter, etwa um 1270, gründete man das Gut Witzin. Damals handelte es sich dabei um ein kleines Kirchdorf, das dem Erzdiakon von
Bützow angehörig war. Der Kirchenfürst Heinrich von Mecklenburg belehnte im Jahr 1309 den Ritter Ludolf von Ganzow mit dem Gut, der hier einen ersten
Herrensitz errichten ließ. Seine Familie übernahm - angeblich durch Vetternwirtschaft - immer größere Teile des Ortes. Lediglich die Familie von Pressentin
hielt zu dieser Zeit ähnlich große Anteile am Gut Witzin. Beide Familien waren 1408 beziehungsweise 1410 allerdings dazu gezwungen, ihre Anteile an das
Kloster Tempzin zu verkaufen. Bis zur Säkularisation im Jahr 1803 blieb das Gut Klosterbesitz.
Gut Witzin war fortan ein Pachthof des Großherzogtums Mecklenburg und wechselte im Laufe der Zeit häufiger die Besitzer. Wie überall in der ehemaligen
DDR blieb nach dem zweiten Weltkrieg auch dieses Gut nicht davon verschont, zum Staatsbesitz erklärt zu werden. Das Gelände wurde fortan von einer
landwirtschaftlichen Genossenschaft verwaltet. Erst nach der Wende bot die Stadt Schwerin das Gut Witzin zum Verkauf an. Heute beherbergen die
Räumlichkeiten des Landgutes eine Firma, die das Gebäude an Feriengäste und für andere Nutzungsmöglichkeiten zur Verfügung stellt. Die Außenanlagen
können aber uneingeschränkt besichtigt werden.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Gut Witzin möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Gut Witzin liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Gut Witzin liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 2616