Geschichte von Gutshaus Wietzow
Seit dem 15. Jahrhundert ist das Gutshaus Wietzow in der Geschichte Norddeutschlands bekannt. 200 Jahre lang war es Lehnsgut derer von Perselin, ehe
im 17. Jahrhundert die Familie von Blücher Ländereien und Gut kaufte. Allerdings war es erst die Familie von Linden, die zu Beginn des 18. Jahrhunderts
das Gut kaufte, die das stolze Herrenhaus errichtete und darüber hinaus noch einen englischen Landschaftspark anlegen ließ, wie es damals modern war.
Durch Erbe fiel das Gutshaus Wietzow schließlich aber an einen Herrn von Blücher zurück. Dieser ließ um 1870 das ursprünglich barocke Haus im
neugotischen Stil umgestalten.
In den nächsten Jahrzehnten wechselten die Besitzer vom Gutshaus Wietzow ständig, bis die Rote Armee das Gebäude beschlagnahmte und als
Kommandatur nutze. Später baute man das Herrenhaus zu einem Flüchtlingsheim um, richtete hier einen Konsum ein sowie eine Küche des VEG. Auch für
Veranstaltungen wurde das Gutshaus rege genutzt. Nach der Wende fiel die Verwendung weg und es stand leer. Erst 1994 kaufte ein Unternehmer das
Gutshaus Wietzow. Er renovierte es nach den Vorgaben des Denkmalschutzes und richtete auch den Park wieder her. Im Inneren des Herrenhauses
befinden sich heute Miet- und Ferienwohnungen. Der Park, der noch heute ein beliebtes Ausflugsziel ist, ist mit seltenen Pflanzen wie Platanen, Gingko,
Säuleneichen und Sumpfzypressen bepflanzt.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Gutshaus Wietzow möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Gutshaus Wietzow liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Gutshaus Wietzow liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
Dieser Text wurde von den Mitarbeitern meiner Redaktion recherchiert und geschrieben und ist urheberrechtlich geschützt. Falls Sie Fragen oder Anregungen dazu haben, schreiben Sie mir gerne.
Objekt 2632