Geschichte von Gutshaus Woltow
Erbaut wurde das Gutshaus Woltow in Selpin in Mecklenburg-Vorpommern auf den Ruinen einer alten Burg. Von dieser einstigen Anlage kann man heute
noch Wälle und den Burggraben erkennen. Erbaut wurde es vermutlich im 13. Jahrhundert.
Wie viele Lehen, so wechselten auch hier immer wieder die Besitzer. Darunter waren unter anderem die Familie von Moltke (1398 und 1595), die Familie
von Bützow (1533), die Familie von Halberstadt (1692) und ab 1792 derer von Oertzen. Diese Familie war es auch, die das Herrenhaus um- und ausbauen
ließ. So entstand bis zum Jahr 1852 ein dreiflügeliges Schloss.
Ein Großbrand im Jahr 1939 zerstörte dann den Großteil des Gebäudes, das danach in einfachem Stil wieder aufgebaut wurde. Nach dem Zweiten
Weltkrieg und der zeitweiligen Unterbringung von Flüchtlingen baute man das Herrenhaus in den 1960er Jahren zu einem Wohnheim und einem
Kindergarten um. Federführend dafür war die LPG, die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft.
Nach der Wende wurde die Nutzung aufgegeben, sodass es seit 1991 leer steht. Zwischenzeitlich sollten durch den neuen Eigentümer Sicherungs-,
Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen am Bau erfolgen, was jedoch durch das Landratsamt bisher abgelehnt wurde. Gründe: Denkmalschutz,
Wasserschutz und Naturschutz.
(hs)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Gutshaus Woltow möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
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Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
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Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 3295