Geschichte von Gutshaus Zülow
Die Geschichte vom Gutshaus Zülow beginnt mit dem Jahr 1871, als Johannes Hillmann das heutige Gebäude errichten ließ. Tatsächlich ist das Gut schon
sehr viel älter und wurde im Mittelalter angelegt. Die herrschaftlichen Häuser aus der Vorgeschichte wurden aber alle wegen Baufälligkeit abgerissen und
durch modernere Nachfolger ersetzt. Zu seiner Blütezeit bewirtschaftete das Gut mehr als 500 Hektar Land und hatte eine eigene Pferdelorenbahn für
den Transport der landwirtschaftlichen Erzeugnisse. Der letzte Eigentümer vom Gutshaus Zülow war die Familie von Dallwitz, die 1945 in den Westen
flüchtete und daraufhin enteignet wurde.
In der Folgezeit richtete die DDR im Gutshaus Zülow einen Konsum, eine Kneipe und einen Gemeinschaftsraum ein. Nach der Wende stand das Gebäude
gut zehn Jahre leer, ehe es durch eine komplette Sanierung vor dem vollständigen Verfall gerettet werden konnte. In den Räumlichkeiten des
Herrenhauses richtete man Ferienwohnungen ein. Eigene Ställe machen den Aufenthalt auf dem Landgut vor allem für Reiter attraktiv. Darüber hinaus
kann man in der historischen Bibliothek heiraten. Der ehemalige Gutspark vom Gutshaus Zülow beherbergt heute das größte Wasserkraftwerk in ganz
Norddeutschland. Es wurde 1920 errichtet und ist damit ein technisches Denkmal, das besichtigt werden kann.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Gutshaus Zülow möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Gutshaus Zülow liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Gutshaus Zülow liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 2637