Geschichte von Prinzenpalais
Als der bekannte, deutsche Architekt Carl Theodor Severin den Bau des Prinzenpalais plante, war eine fürstliche Nutzung des Gebäudes eigentlich nicht
abzusehen. Es sollte nämlich eigentlich als Wohnhaus für seine Familie dienen. Das 1821 fertig gestellte Gebäude gefiel dem Erbgroßherzog Paul Friedrich
von Mecklenburg allerdings so gut, dass man den Architekten dazu nötigte, ihm das Gebäude zu verkaufen. Von diesem Prinzen hat das Gebäude dann
auch seinen Namen bekommen und wurde fortan vor allem als sommerliche Residenz des Herzogs genutzt. Bis ins Jahr 1918 hinein blieb das Prinzenpalais
in fürstlichem Besitz. Dann ging es bis zur Enteignung im Jahr 1945 in privaten Besitz über.
Zu Zeiten der DDR wurde im Prinzenpalais eine Schule unter wechselnden Namen eröffnet. Unter anderem beherbergte das Gebäude eine Grund- und eine
Oberschule. Auch nach der Wende stand das Palais weiterhin im Zeichen der Jugend. Nachdem die Schule geschlossen worden war, eröffnete man hierin
ein Jugendhaus. Etwa zehn Jahre später verkaufte man das Gebäude dann allerdings schließlich an private Investoren. Nach zweijährigen
Sanierungszeiten, während denen man in einem verschütteten Keller Findlinge fand, die das Fundament des Hauses stützen, eröffnete man in den
Räumlichkeiten des Prinzenpalais schließlich im Jahr 2009 ein Hotel.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Prinzenpalais möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Prinzenpalais liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Prinzenpalais liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 1473