Geschichte von Schloss Groß Kedingshagen
Das neogotische Schloss Groß Kedingshagen ist ohne Zweifel eines der bedeutendsten Herrenhäuser in Vorpommern. Der Stralsunder Reeder J. C. Bartels
gab noch vor 1835 den Auftrag für den Bau dieses Gebäudes. Es handelt sich dabei um ein zweigeschossiges Herrenhaus mit einem sechseckigen Turm.
Neben dem Schloss liegt ein großer Gutshof, der etwa um 1860 gegründet worden sein muss. Ungefähr zu dieser Zeit verstarb auch der Bauherr. Das
Schloss Groß Kedingshagen sowie das noch junge Landgut wurden daraufhin in eine private Stiftung umgewandelt. Die Verwalter dieser Stiftung erhielten
für die Dauer ihrer Arbeit Wohnrecht auf dem Schloss. So geriet das Gut 1937 in den Besitz der Familie Schirmann, die vor dem Zweiten Weltkrieg der
letzte Eigentümer war.
Nach 1945 widerfuhr den Eigentümern von Schloss Groß Kedingshagen dasselbe Schicksal wie den meisten Gutsbesitzern in der DDR: Sie wurden
enteignet. Das Landgut wurde fortan durch eine landwirtschaftliche Genossenschaft bewirtschaftet. Auf den Erhalt des Herrenhauses legte man dabei
keinen Wert, so dass es mehr und mehr verfiel. Erst 1997 konnten private Investoren das Schloss Groß Kedingshagen aufkaufen und sanieren. Dabei
konnten unter anderem aufwändig gearbeitete Stuckdecken im Gebäude gerettet werden. Seit Abschluss der Sanierung wird das Gebäude privat
bewohnt.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Schloss Groß Kedingshagen möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Schloss Groß Kedingshagen liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Schloss Groß Kedingshagen liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 2623