Geschichte von Schloss Hohendorf
Als Schloss Hohendorf im Jahr 1733 entstand, wurde das dazu gehörende Gut als sogenanntes Majorat gegründet. Das bedeutet, dass das Gut
grundsätzlich immer an den nächsten, ältesten Verwandten vererbt wurde. Auf diese Weise ging das von Johann Reinhold von Trautvetter gegründete
Gut wenige Jahre später an seinen Neffen über. Einer seiner Nachkommen, Ernst Malte Freiherr von Klot-Trautwetter ließ sich schließlich von dem
bekannten Architekten Karl Friedrich Schinkel ein Schloss im Stil der Tudorgotik entwerfen. Es wurde allerdings erst nach seinem Tod errichtet und im Jahr
1854 fertig gestellt. Zu diesem Zweck wurde ein vorher existierendes Herrenhaus abgerissen und Schloss Hohendorf auf dessen Grundmauern errichtet.
Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Schloss Hohendorf nicht nur geplündert. Die Innenausstattung wurde vollständig zerstört, und während sich
das enteignete Gebäude im Besitz der DDR befand, riss man sogar den Bergfried ab. Das Schloss selbst fand in dieser Zeit seine Nutzung als Altersheim.
Erst nach der Wiedervereinigung konnte ein Erbe der Erbauer das Schloss für einen symbolischen Preis von einer Mark der Gemeinde abkaufen. Drei Jahre
dauerte es, bis die gesamte Anlage mitsamt dem großen Park saniert war. Heute beherbergt das imposante Schloss Hohendorf ein Hotel.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Schloss Hohendorf möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Schloss Hohendorf liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Schloss Hohendorf liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 1477