Geschichte von Schloss Stavenhagen
Bereits 1230, als der Ort Stavenhagen zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde, existierte an Stelle von Schloss Stavenhagen eine mittelalterliche Burg.
Sie befand sich im Besitz der ritterlichen Familie von Stave, die hier bis zum 15. Jahrhundert ihren Sitz hatte. Dann wurden die Herzöge von Mecklenburg
Eigentümer der Burg, die sie an die Familie von Hahn übergab. Diese ließ 1606 die mittlerweile etwas heruntergekommene Burg abreißen und an ihrer Stelle
ein Schloss errichten. Es hat mit dem heutigen Schloss Stavenhagen aber noch nichts zu tun, denn 1727 brannte es bis auf die Grundmauern nieder.
Erst 1740 begann man mit dem Neubau von Schloss Stavenhagen. Ursprünglich sollte es der Herzoginwitwe von Mecklenburg-Güstrow als Residenz
dienen, wurde dann aber kurzerhand doch zum Amtsgericht umfunktioniert. In den nächsten Jahrzehnten fügte man unter anderem einen runden
Treppenturm hinzu, der 1890 entstand. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss als Schule genutzt, ehe man es nach der Wende renovierte und
schließlich die Stadtverwaltung in Schloss Stavenhagen einziehen ließ. Der gepflegte Park, der schon im 18. Jahrhundert angelegt worden war, ist bis
heute erhalten geblieben und kann von den Bürgern der Stadt und Besuchern besichtigt oder für einen Spaziergang genutzt werden.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Schloss Stavenhagen möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Schloss Stavenhagen liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Schloss Stavenhagen liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
Dieser Text wurde von den Mitarbeitern meiner Redaktion recherchiert und geschrieben und ist urheberrechtlich geschützt. Falls Sie Fragen oder Anregungen dazu haben, schreiben Sie mir gerne.
Objekt 2755