Geschichte von Burg Greene
Burg Greene ist eine eindrucksvolle Burgruine, die das Leinetal überragt. Sie wurde im Jahr 1308 durch die Edlen von Homburg errichtet. Die wollten mit
der Burg ihre Ländereien, aber auch eine Furt durch die Leine beschützen. Nach einem Erbstreit wurde die Anlage im Jahr 1414 für 12.000 Gulden an den
Bischof von Hildesheim verkauft. Er überliess die Burg im Jahr 1499 den welfischen Herzögen. Unter ihrer Herrschaft wurde die Burg im Jahr 1552 durch
einen Raubritter zerstört. Sie wurde aber schon nach kurzer Zeit wieder aufgebaut. Im Verlauf des Dreissigjährigen Krieges wurde Burg Greene durch
kaiserliche Truppen erobert und so Amtssitz von Greene.
Da nur wenige Jahre später ein neuer Amtssitz errichtet wurde, verlor Burg Greene an Bedeutung. Seit 1704 bewohnten nur noch Tagelöhner die Burg, so
dass der Verfall nicht mehr aufgehalten werden konnte. Schon 1757 soll nur noch der Turm erhalten geblieben sein. Mittlerweile wurde die Ruine gesichert
und zu einem Ausflugsziel gemacht. Seit 1953 befindet sich hier ausserdem die Bundesweihstäte für die deutschen Kriegsgefangenen aus dem Zweiten
Weltkrieg. Im Turm erinnern Wandschreine, ein Kreuz und eine Gedenktafel an die Gefangenen. Ausserdem werden im Turm von Burg Greene Petitionen
an die Sowjetunion gelagert, in denen um die Freilassung der Kriegsgefangenen gebeten wird.
(rh)
Heute lädt Burg Greene zu einer Besichtigung zu den angegebenen Öffnungszeiten ein.
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Objekt 313