Geschichte von Burg Wittlage
Burg Wittlage, wegen ihrer Zugehörigkeit zum gleichnamigen Stift auch Stiftsburg Wittlage genannt, wurde vermutlich im Jahr 1310 errichtet. Der Bau
ging vom Bischof von Osnabrück aus, der mit der Burg die Grenze zum Bistum Minden sichern wollte. Bis zur Säkularisation, also der Aufhebung der
Kirchengüter, befand sich die Burg im Besitz des Bistums Osnabrück, wenngleich sie auf Grund ihrer strategisch günstigen Lage stark umkämpft war.
Davon zeugt auch der sieben Geschosse hohe Burgturm, dessen Mauern 3,50 Meter dick sind und der praktisch uneinnehmbar war. Die Burg Wittlage
wurde darüber hinaus von einer Gräfte umgeben. Dadurch, dass die Brücke, die auf den Burghof führte, abreissbar war, war die Burg zusätzlich
geschützt.
Ab 1716 war Burg Wittlage Amtssitz für die Gemeinde und später auch den Kreis Wittlage. In dieser Zeit wurde die gesamte Anlage einmal grundlegend
renoviert. Im Zuge dieser Massnahmen erhielt sie auch ihr heutiges Aussehen. Seitdem besteht sie aus einer kleinen Innenburg und einer grösseren
Aussenburg. Mittlerweile befindet die Burg sich in Privatbesitz und wird als Tagungs- und Gästehaus genutzt. Aus diesem Grund kann sie nicht besichtigt
werden. Es ist aber erlaubt, den Innenhof von Burg Wittlage zu betreten, und die ganze Anlage so näher zu betrachten.
(rh)
Heute lädt Burg Wittlage zu einer Besichtigung zu den angegebenen Öffnungszeiten ein.
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