Geschichte von Holter Burg
Alternative Bezeichnung:Burg Holte
Bissendorf in Niedersachsen war einst der Standort der Holter Burg, die zwischen dem 10. und dem 11. Jahrhundert entstand. Bauherren waren die
Edelherren von Holte, die sie auch zu ihrem Stammsitz machten - wenn auch nur kurz. Eines der bekanntesten Familienmitglieder war der Erzbischof von
Köln und Erzkanzler des Reiches, Wigbold von Holte.
Man vermutet, dass die Burg bereits im Jahr 1147 zerstört wurde. Grund soll die kriegerische Auseinandersetzung mit dem Bischof von Osnabrück und den
Grafen von Ravensberg gewesen sein. Ganz sicher ist man sich dabei allerdings nicht. Gut möglich, dass die Burg danach noch bewohnbar war, somit nicht
gänzlich zerstört wurde. Ob sie danach teilweise wieder aufgebaut wurde, ist ebenfalls unklar. Sicher ist dagegen, dass das endgültige Aus zwischen 1308
und 1315 kam, als die Holter Burg endgültig zerstört wurde.
Seit dem Jahr 2006 finden Ausgrabungen und Rekonstruktionen statt. Die Anlage ist frei zugänglich, vorhanden sind noch Wälle und Mauerreste der
Grundmauern.
(hs)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Holter Burg möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Holter Burg liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Holter Burg liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 3317