Geschichte von Schloss Osterode
Schloss Osterode wurde im Jahr 1561 durch den Herzog von Braunschweig-Grubenhagen, Ernst, errichtet. Ursprünglich handelte es sich dabei vermutlich
um ein Nonnenkloster, das nach der Reformation aufgehoben worden war. Eigentlich war die Alte Burg Osterrode Residenz der Herzöge, doch fiel sie
einem Brand zum Opfer. Das zum landesherrlichen Schloss umgebaute Kloster war fortan Regierungssitz. Allerdings starb die Linie der Herzöge schon 1596
aus, so dass das Gebäude nicht mehr als Residenz benötigt wurde. Stattdessen zog hier die Grubenhagener Regierungskanzlei ein. Nach ihrer Auflösung
im Jahr 1885 verwendete man Schloss Osterode als Verwaltungssitz für das landesherrliche Amt Osterode.
In den Jahren 1894 bis 1899 war man dazu gezwungen, den östlichen und westlichen Flügel von Schloss Osterode abzureißen, so dass lediglich der
Nordflügel und der Südflügel erhalten blieben. Damals zogen das Amtsgericht und das Grundbuchamt in den Räumlichkeiten ein, außerdem die Verwaltung
der Justizvollzugsanstalt Göttingen. Nachdem das Gefängnis 1988 aufgelöst wurde, baute man das Schloss um und verlegte das Amtsgericht gänzlich
hierher. Das Gebäude kann daher auch nur im Zusammenhang mit Besuchen im Gericht betreten werden. Ein Museum ist ebenso wenig vorhanden wie die
Möglichkeit für Führungen. Schloss Osterode ist für die Öffentlichkeit also nur in sehr beschränktem Ausmaß zugänglich.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Schloss Osterode möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Schloss Osterode liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Schloss Osterode liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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