Geschichte von Bismarckturm Delecke
ADer Bismarckturm Delecke ist der letzte Denkmalturm des deutschen Reichskanzlers, der eingeweiht wurde. Die Errichtung dieses Denkmals wurde am 15.
April 1912 beschlossen. Ein Gutsbesitzer schenkte der Stadt ein kleines Grundstück, auf dem der Turm errichtet werden konnte. Bereits zwei Jahre später
konnte die Grundsteinlegung erfolgen. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs verhinderte aber vorerst einen Weiterbau. Erst 1920 konnte man mit dem
Projekt fortfahren. Neu war die Idee, dem Bismarckturm Delecke eine Gedächtnishalle anzuschliessen, die an die Soldaten des Kriegs erinnern sollte. Man
verwarf diesen Plan aber und beschloss auch, den Turm niedriger zu bauen, als ursprünglich geplant wurde. Fertiggestellt wurde der Turm aber vorerst
nicht und so verfiel er zur Ruine.
Erst 1933 erinnerte man sich wieder an den Bismarckturm Delecke und beschloss, ihn endlich fertigzustellen. Ein Jahr dauerte es noch, ehe das Denkmal
endlich als Aussichtsturm eingeweiht werden konnte. In den 1980er Jahren gab es umfangreiche Renovierungsmassnahmen, während derer der Turm ein
neues Bleidach und eine Glaskuppel erhielt. Wurde der Turm im Zweiten Weltkrieg noch als Funkstation und durch die Luftwaffe genutzt, kann er heute
von Besuchern betreten werden. Verwaltet und gepflegt wird er vom Heimatverein Möhnesee, der den Bismarckturm Delecke von Mai bis September an
schönen Tagen für Besucher öffnet.
(rh)
Heute lädt Bismarckturm Delecke zu einer Besichtigung zu den angegebenen Öffnungszeiten ein.
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