Geschichte von Burg Bensberg
Die bergische Burg Bensberg, im Kontrast zum Schloss Bensberg häufig auch als "Altes Schloss" bezeichnet, wurde bereits im 12. Jahrhundert errichtet.
Bauherren waren aller Wahrscheinlichkeit die Grafen von Bilstein, die als eine der ersten Adelsfamilien im Ort bekannt sind. Eine erste urkundliche
Erwähnung der Burg gab es im Jahr 1138. Spätestens zu diesem Zeitpunkt muss die Burg also gestanden haben.
Viel ist über die Geschichte der trutzigen Burg nicht bekannt. Offenbar spielte sie anfänglich eine wichtige Rolle zur Befestigung der Stadt. Diese verlor sie
aber im Dreissigjährigen Krieg, vermutlich, weil Burg Bensberg den neu entwickelten Feuerwaffen nicht mehr gewachsen war.
Trotzdem wurde Burg Bensberg noch gut zweihundert Jahre lang bewohnt und genutzt, ehe man sie zumindest in Teilen aufgab. Denn im 18. Jahrhundert
wurde durch den Kurfürsten Jan Wellem ein neueres, komfortableres Schloss errichtet. Die Burganlage wurde deshalb einem Kloster zur Verfügung
gestellt, dem 1897 ein Krankenhaus nachfolgte. Bis in die 1950er Jahre war es im Betrieb. Dann beschloss die Stadt, die Burg in den Neubau des
Rathauses einzuschliessen. Die Grundsteinlegung für dieses Projekt erfolgte 1965, verantwortlich für den Bau war der Architekt Gottfried Böhm.
Eine Besichtigung der heute zumindest teilweise durch die Stadtverwaltung genutzten Burg Bensberg ist problemlos möglich.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Burg Bensberg möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Burg Bensberg liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Burg Bensberg liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
Dieser Text wurde von den Mitarbeitern meiner Redaktion recherchiert und geschrieben und ist urheberrechtlich geschützt. Falls Sie Fragen oder Anregungen dazu haben, schreiben Sie mir gerne.
Objekt 380