Geschichte von Burg Everstein
Eigentlich ist Burg Everstein heute nicht mehr als eine Burgruine auf dem sogenannten "Burgberg". Sie wurde zu Beginn des 12. Jahrhunderts durch die
Grafen von Everstein gegründet. Dieses später sehr mächtige Adelsgeschlecht hatte auf der Burg seinen allerersten Stammsitz. Trotz der frühen Nutzung
gibt es die erste, urkundliche Erwähnung der Anlage erst aus dem Jahr 1226. Eine weitere Urkunde aus dem Jahr 1265 weist darauf hin, dass es auf dem
Berg zumindest zeitweise nicht nur eine, sondern zwei Burgen gab. Eben jene, heute noch als Burg Everstein bekannte Anlage wurde darin als "castrum
Everstein maius", also als "die grössere Festung Everstein", bezeichnet.
Im Jahr 1284 gelangte Burg Everstein in Besitz des welfischen Adelsgeschlechtes, das hier in den folgenden Jahrhunderten lebte. Später muss die Anlage
in den Besitz des Klosters Amelungsborn übergegangen sein, da dieses die Burgmauern im Jahr 1493 abtragen liess. Es ist davon auszugehen, dass die
Burg zu dieser Zeit nicht mehr oder nur noch sporadisch bewohnt war - in jedem Fall war sie mittlerweile militärisch vollkommen bedeutungslos geworden.
Heute erhalten geblieben sind von Burg Everstein lediglich Reste der Burgmauern und der Wallanlage. Dort, wo einst ein Wohngebäude stand, befindet
sich heute das Fundament eines Fernsehumsetzers.
(rh)
Heute lädt Burg Everstein zu einer Besichtigung zu den angegebenen Öffnungszeiten ein.
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