Geschichte von Burg Heimerzheim
Bei Burg Heimerzheim handelt es sich um eine typische, zweiteilige Burganlage, die zu den am besten erhaltenen Anlagen der Region gehört. Sie wurde
vermutlich spätestens im 13. Jahrhundert durch die Herren von Heimerzheim errichtet. Bis 1324 hielten sie das Gebäude im Besitz, ehe sie es an den
Deutschen Ritterorden verkauften, der die Burg zur Kommende machte. Lange blieben die Ritter allerdings nicht hier, so dass das Gebäude mehrfach den
Besitzer wechselte. Im 17. Jahrhundert fiel sie schließlich an den Grafen Caspar Anton von Belderbusch. Seine Tochter Josephine heiratete den Freiherrn
Karl von Boeselager und brachte Burg Heimerzheim in ihre Ehe mit. Seitdem befindet sich das Gebäude im Besitz dieser Familie, die ursprünglich aus
Magdeburg kommt.
Bekannteste Bewohner von Burg Heimerzheim waren Georg und Philipp Freiherren von Boeselager. Sie waren Widerstandskämpfer, die am 20. Juli 1944
an dem misslungenen Attentat auf Adolf Hitler beteiligt waren. Mittlerweile wird die Burg allerdings nicht mehr privat bewohnt, sondern kommerziell
verwendet. Die Räumlichkeiten können unter anderem für Trauungen und Übernachtungen genutzt werden. Sehenswertester Raum ist der sogenannte
Rote Salon in der Hauptburg, der auch Verwendung als Standesamt findet. Trifft man rechtzeitig mit dem Eigentümer eine Absprache, dann kann Burg
Heimerzheim auch besichtigt werden.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Burg Heimerzheim möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Burg Heimerzheim liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Burg Heimerzheim liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 1648