Geschichte von Burg Hüls
Die Ursprünge der Burg Hüls in Krefeld reichen bis ins Jahr 1455 zurück, als der Erzbischof Dietrich II. von Moers dem Ritter Friedrich von Hüls die
Bauerlaubnis erteilte. Der Name Hüls leitet sich vermutlich vom Begriff Hülse oder Stechpalme ab, denn sowohl der aus Hüls stammende Abt Johannes
Ingenray als auch der Gladbacher Abt Theodoricus Hülsen tragen eine Stechpalme in ihrem Wappen.
Während des 16. und 17. Jahrhunderts wurde die Burg Hüls zum Schauplatz zahlreicher kriegerischer Auseinandersetzungen, bei denen sie so stark
beschädigt wurde, dass das Burggebäude 1686 schliesslich vollständig einstürzte. Die Hülser Herrenfamilien beliessen die Burg Hüls jedoch in ihrem
ruinenhaften Zustand. Anfang des 19. Jahrhunderts, als sie ihre Hoheitsrechte in Hüls verloren, überliessen sie die Burg den Nachkommen von Anno
Laurenz Rosen, dem letzten Hülser Amtmann. Dessen Tochter Franziska Rosen vererbte die Burgruine posthum der Kirchengemeinde St. Cyriakus.
In den 1950er Jahren wurden nach dem Erwerb der Ruine durch die Gemeinde Hüls gross angelegte Aufräum- und Freilegungsarbeiten vorgenommen.
1975 ging die Burg in das Eigentum der Stadt Krefeld über, es fehlte jedoch an Geld für die Sanierung. Dank der ehrenamtlichen Mitarbeit zweier Vereine
der Stadt konnten im Jahr 2000 umfassende Sanierungsmassnahmen begonnen werden. Heute dient die Burg Hüls als Kulisse für zahlreiche
Veranstaltungen.
(tp)
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Objekt 966