Geschichte von Burg Issum
Burg Issum, wegen seines privaten Charakters häufig auch einfach als Haus Issum bezeichnet, wurde im 16. Jahrhundert errichtet. An selber Stelle stand
zuvor eine Burganlage, die vermutlich spätestens um 1330 errichtet worden war. Diese war 1551 niedergebrannt worden, nachdem Otto Schenk von
Nideggen die Anlage längere Zeit belagert hatte. Schon bald nach dieser Zerstörung errichtete man die Burg neu, verlieh ihr aber diesmal einen
schlossartigen Charakter. Knapp 100 Jahre später wurde die Burg erneut überfallen und geplündert, blieb dabei aber weitestgehend unbeschadet. Zum
Ende des 19. Jahrhunderts wurde Burg Issum an die Familie Beissel von Gymnich gekauft. Bis 1879 blieb sie in ihrem Besitz, dann wurde sie an einen
Augenarzt verkauft.
Der verkaufte Burg Issum im Jahr 1912 mit 200 Morgen Land an die Gemeinde. Das Gebäude selbst, wie auch der Torbau wurden vermietet. Das
Herrenhaus wurde Sitz der Gemeindeverwaltung. Da sich in den 1980er Jahren keine Mieter mehr fanden, beschloss man, in der Burg ein Heimatmuseum
einzurichten. Dazu wurden die Räume im Jahr 1990 renoviert. 1993 konnte das Heimatmuseum His-Törchen schliesslich öffnen. Neben einer Sammlung zur
Geschichte des Ortes gibt es auf Burg Issum auch noch einen kommunalen Sitzungssaal und ein Trauzimmer.
(rh)
Heute lädt Burg Issum zu einer Besichtigung zu den angegebenen Öffnungszeiten ein.
Im Gebäude befindet sich heute ein Museum.
Zu Burg Issum liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
In Burg Issum finden Sie ein Standesamt oder zumindest die Außenstelle des Standesamtes Kleve für die Zeremonie der standesamtlichen Trauung.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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