Geschichte von Burg Ottenstein
Der Name Burg Ottenstein ist in Deutschland gleich für zwei Burgen gültig. Nicht verwechselt werden darf deswegen die Burg Ottenstein in Niedersachen
mit der Burg Ottenstein im nordrhein-westfälischen Ahaus. Letztere wurde in den Jahren 1318 und 1319 erbaut. Bauherr war Otto von Ahaus. Die Anlage
lag in einem Sumpfgebiet und war von Wassergräben umgeben. Erreichen konnte man sie lediglich über eine Straße, sie war also auch schwer einnehmbar.
Durch Heirat kamen die Grafen von Solms in den Besitz der Burg, die diese schließlich auch als Wohnsitz nutzten. Einer dieser Grafen war für den Bau der
Kirche im Ort verantwortlich, ein anderer dagegen war Raubritter und bemächtigte sich dem Eigentum anderer Burgen und Städte. Verfolgt man die
weiteren Besitzer der Burg, kommen einem auch die Grafen von Ketteler unter. Sie vergrößerten die Kirche, in der Folge wuchs auch die Ortschaft zu einer
kleinen Stadt heran.
Im Jahr 1754 stürzte bei einem schweren Sturm ein Teil der Burg in sich zusammen. Dies veranlasste den Bischof von Münster die Anlage komplett
abreißen zu lassen. Die Steine der Burg wurden daraufhin für eine weitere Vergrößerung der Kirche genutzt. Von der Burg Ottenstein ist heute nichts mehr
zu sehen.
(hs)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Burg Ottenstein möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Burg Ottenstein liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Burg Ottenstein liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 1350