Geschichte von Burg Rüdenburg
Bei der Burg Rüdenburg handelt es sich um eine alte, mittlerweile nur noch aus Burgresten bestehende Anlage, die zur Sicherung der Stadt Rüthen in
Nordrhein-Westfalen erbaut wurde. Nicht verwechselt werden darf sie mit der Rüdenburg, die sich nicht weit entfernt in Arnsberg befindet.
Die ersten Pläne für eine Burg wurden im Jahr 1200 geschmiedet. Damals verpflichtete sich Erzbischof Adolf I. nur mit Zustimmung der Grafen von
Arnsberg eine Burg zu bauen. Die gaben diese Zustimmung wohl sehr schnell, sodass schon 17 Jahre später die Burganlage fertig war. Sie lag unweit der
Stadtbefestigung, genauer rund 150 Meter vom Rüdenburger Burgtor entfernt. Ihre Lage war bewusst auf einer steil abfallenden Bergnase gewählt, um
so die Stadt gut schützen zu können. Inmitten der Anlage war das Hauptgebäude aus dem Jahr 1225 zu finden, rund um die Burg wurde eine hohe Mauer
mit Bergfried erbaut. 1248 kam die Burgkapelle dazu, außerdem befand sich auf dem Gelände ein eigener Burgbrunnen. Direkt an der Burgmauer standen
wohl die Burgmannshäuser und die Stallungen. Die Aufgabe der Burg kam bereits im Jahr 1370. Ab diesem Zeitpunkt verfielen die Bauwerke zusehends,
die Überreste brannten zudem im Jahr 1622 ab.
Das Überbleibsel der Burg diente dem Schützenverein eine geraume Zeit als Schießstand. Seit dem Jahr 1826 ist der historische Burgplatz ein Friedhof.
Eine Besichtigung ist möglich.
(hs)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Burg Rüdenburg möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Burg Rüdenburg liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
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Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 1331