Geschichte von Burg Vellinghausen
Erbaut wurde die Burg Vellinghausen in Welver in Nordrhein-Westfalen um das Jahr 1300 herum, eine erste urkundliche Erwähnung fand 1352 statt. Vor
diesem damaligen Neubau muss bereits eine Vorgängerburg bestanden haben, von der heute leider nichts mehr bekannt ist. Bei der Burg Vellinghausen
handelt es sich um eine sogenannte Niederungsburg, also um ein Gebäude, das auf dem Flachland errichtet wurde.
In der Folge kam die Adelsfamilie von Galen in den Besitz der Anlage, Mitte des 16. Jahrhunderts dann die Familie von Vridag. Sie war es auch, die im Jahr
1598 die Burg fertig stellte. Ein Kamin, der diese Jahreszahl trägt und seitdem im Erdgeschoss zu finden ist, bezeugt das. Um das Jahr 1700 wurde das
Anwesen erneut verkauft, diesmal kam die Familie von Voss in den Besitz. Sie glich unter anderem die Ostfassade dem Barockstil, der beherrschend war,
an. 1746 kam die Anlage in den Besitz derer von Vincke, die die Burg bis ins Jahr 1979 innehatten.
Die Burg war einst von Gräften umgeben, die heute nur noch teilweise vorhanden sind. Die Anlage selbst ist in einem perfekten Zustand. Sie umfasst das
Hauptgebäude und die in den 1990er Jahren sanierten Stallgebäude, sowie das Torhaus, das im Fachwerkbau errichtet wurde. Die Burg Vellinghausen
wird privat bewohnt und kann nur von außen besichtigt werden.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Burg Vellinghausen leider nicht möglich, eventuell aber zumindest eine Außenbesichtigung von der öffentlichen Straße aus.
Zu Burg Vellinghausen liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Burg Vellinghausen liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 1322