Geschichte von Burg Waterlappe
Unweit des westfälischen Ortes Bremen (heute Ense-Bremen) befinden sich die spärlichen Überreste der Burg Waterlappe aus dem 14. Jahrhundert. Sie
wurde zwischen 1365 und 1370 errichtet und nahm damit den Platz der Burg Fürstenberg ein, die im Jahr 1344 zerstört wurde. Erbauer war die Familie
von Fürstenberg, die kurz vorher ihre Stammburg verloren hatte und bis 1633 nun auf der neu errichteten Burg lebte. Im Jahr 1370 wurde über die Burg
Waterlappe das Öffnungsrecht verhängt, was bedeutete, dass im Kriegsfalle die Burg als Verteidigungsanlage der Lehnsherren, in diesem Fall der Stadt
Soest, fungieren musste.
Diese kriegerischen Auseinandersetzungen ließen nicht lange auf sich warten, im 14. und 15. Jahrhundert hielt die sehr wehrhaft erbaute Burg vielen
Fehden stand. Eine erste größere Zerstörung fand dann im truchsessischen Krieg von 1583 bis 1588 statt, wurde aber wieder aufgebaut. Ebenso wurde
die Burg im Dreißigjährigen Krieg dem Erdboden gleichgemacht, sodass man auf einen Wiederaufbau verzichtete.
Burg Waterlappe war einst eine Wasserburg und von Gräften umgeben, die auch teilweise noch zu sehen sind. Heute sind nur noch wenige Überreste des
Burgstalls zu finden. Der Zugang zum Gelände ist frei.
(hs)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Burg Waterlappe möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Burg Waterlappe liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Burg Waterlappe liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 1302