Geschichte von Burghof Soest
Der Burghof in Soest ist ein Patrizierhaus, das sich auf einem mittelalterlichen Ministerialensitz befindet. Nun könnte man annehmen, dass dort in ferner
Vergangenheit einmal eine Burg gestanden haben könnte - der Name Burghof ließe dies schließlich vermuten. Woher der Name aber letztendlich stammt,
das kann heute nicht mehr geklärt werden, denn eine Burg oder ein ähnliches Bauwerk war dort nie vorhanden. Somit bringen Geschichtsforscher den
Namen mit dem Ministerialensitz in Verbindung. Zum Burghof gehört außerdem das Romanische Haus aus dem Jahr 1180. Dieses ist das älteste, heute
noch existente Wohnhaus, das zwischen Weser und Rhein zu finden ist.
Das Patrizierhaus wurde in den Jahren 1559 bis 1560 errichtet. Die markante Farbe hat es vom Baumaterial, dem Grünsandstein, der in dieser Gegend
Deutschlands häufig aufzufinden ist. Errichtet wurde das Haus im Stile der Renaissance. Erbauer war die Familie Dael, die in Soest sehr hoch angesehen
war und wichtige Ämter, unter anderem das Amt des Bürgermeisters innehatte. Auch die Familie von Fürstenberg wird mit dem Burghof in Verbindung
gebracht. Im Innern des Patrizierhauses befindet sich der sogenannte Rittersaal, der heute für Hochzeiten verwendet wird.
Im Burghof ist zudem seit dem Jahr 1909 das Burghofmuseum untergebracht. Dort kann die Geschichte der Stadt Soest nachempfunden werden. Eine
Besichtigung ist somit innen wie außen möglich.
(hs)
Heute lädt Burghof Soest zu einer Besichtigung zu den angegebenen Öffnungszeiten ein.
Im Gebäude befindet sich heute ein Museum.
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