Geschichte von Burgruine Nordenau
Alternative Bezeichnung:Burgruine Rappelstein
Die Burgruine Nordenau ist unter vielen Namen bekannt. So wird sie beispielsweise auch als Burg Norderna, aber auch als Burg Rappelstein bezeichnet.
Letzteren Namen hat die Anlage, weil sie auf dem gleichnamigen Felsen liegt. Ursprünglich errichtet wurde die Burg um 1200 durch die Edelherren von
Grafschaft. Damals befand sie sich an einer wichtigen Handelsstraße zwischen Köln und Kassel. Eigentlich hatten die Edelherren ihren Stammsitz in
Grafschaft, verlegten ihn nach der Fertigstellung der Burg hierher. Gleichzeitig waren sie Schirmvögte für das Kloster Grafschaft. Aus finanziellen Gründen
verkauften die Grafschafter die Burg im Jahr 1298 an Otto von Waldeck, den hiesigen Grafen. Er belehnte die Edelherren wiederum mit der Burgruine
Nordenau.
Dieses Vorgehen war damals üblich. Mit dem Verkauf der Burgruine Nordenau waren sie nicht mehr für ihren Unterhalt verantwortlich, konnten aber
weiterhin dort leben und wirken. Allerdings verbesserte sich die finanzielle Situation der Edelherren durch den Verkauf kaum. Sie versuchten, zurück in den
Besitz der Burg zu gelangen, was zu Streitigkeiten und gewaltsamen Auseinandersetzung mit dem Erzbischof von Köln führte. Erst zwanzig Jahre nach
dem Ausbruch des Streits konnte man sich einigen. Die Burg ging damit in den Besitz des Erzbischofs über. Mit dem Aussterben der Edelherren 1471
begann die Burgruine Nordenau zu verfallen.
(rh)
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Objekt 425