Geschichte von Frankenturm
Der Frankenturm steht in Warburg und war Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Er wurde vermutlich um 1226, möglicherweise aber auch früher,
gemeinsam mit der inneren nördlichen Stadtmauer und weiteren Türmen errichtet. Aufgabe des vier Geschosse hohen Turms war die Sicherung eben
dieser Mauer. Es gilt als wahrscheinlich, dass der heutige Turm nicht mit der ursprünglichen Stadtbefestigung identisch ist, sondern erst im 14.
Jahrhundert, also einhundert Jahre nach der Stadtmauer, errichtet wurde. Damit er besonders sicher war, konnte man ihn nur über hochgelegene
Zugänge erreichen, die man durch den Wehrgang betreten konnte. Dieser schloss sich zu beiden Seiten in etwa sechs Metern Höhe an den Frankenturm
an. Auf der Nordseite des Turms, die nach aussen weist, gibt es einen Erker.
Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Frankenturm niemals massgeblich umgestaltet. Die einzige Veränderung am Gebäude betrifft das Dach. Es wurde im
17. Jahrhundert durch eine geschweifte Haube ersetzt, wie es zu dieser Zeit modern war. Die Stadtbefestigung von Warburg ist heute nur noch in Teilen
erhalten. Das sind unter anderem Reste der Stadtmauer, zwei Stadttore und weitere Wehrtürme. Der Frankenturm ist an die übrigen Befestigungsanlagen
heute allerdings nicht mehr angeschlossen. Die gesamte Befestigung von Warburg gilt als Sehenswürdigkeit, der Frankenturm ist allerdings nur von aussen
zu besichtigen.
(rh)
Heute lädt Frankenturm zu einer Besichtigung zu den angegebenen Öffnungszeiten ein.
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