Geschichte von Gut Klingenburg
Die Geschichte von Gut Klingenburg ist eng mit der Geschichte der Familie von Spiegel verbunden. Die war es nämlich, die sich im Laufe des 16.
Jahrhunderts gleich mit mehreren Zweigen im Ort niederliess. So entstanden zu dieser Zeit nicht nur das oben erwähnte Gut, sondern auch noch
zahlreiche andere Höfe im Besitz derer von Spiegel, die sich allerdings höchst unterschiedlich entwickelten. Damit gesichert werden konnte, dass die
Gutshöfe im Familienbesitz blieben, einigte man sich 1558 darauf, dass die anderen Zweige der Familie als Erbe eingesetzt würden, wenn der
Familienzweig, der sich im Besitz von Gut Klingenburg befand, aussterben sollte. Das galt umgekehrt natürlich auch für die übrigen Höfe.
Diese Erbpolitik machte es möglich, dass die Familie von Spiegel bis ins 20. Jahrhundert hinein im Besitz von Gut Klingenburg blieb. Bis dahin hatte sich das
Gut mit einem Grundbesitz von 1.763 Morgen Land zu einem der drei grössten Güter in Dasenberg entwickelt. Schon zum Ende des 19. Jahrhunderts
begann man, einzelne Güter ausserhalb der Familie zu verkaufen. Gut Klingenburg ging im Zuge dieser Massnahmen in den Besitz des Freiherrn von
Vittinghoff-Schell über, von dem aus es durch Erbe an die Familie Spies und später an die von Elverfeldt zu Kalbeck fiel. Es wird heute noch bewohnt.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Gut Klingenburg leider nicht möglich, eventuell aber zumindest eine Außenbesichtigung von der öffentlichen Straße aus.
Zu Gut Klingenburg liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
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Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 396