Geschichte von Gut Lübrassen
Im zur Stadt Bielefeld gehörenden Bezirk Heepen befindet sich seit dem Jahr 974 das Gut Lübrassen. Der Hof ist damit der älteste, der im Stadtbezirk zu
finden ist. In der ersten Urkunde wurde festgehalten, dass der Hof von Kaiser Otto II. an die Äbtissin der Schildescher Kirche übergeben wurde.
Im Laufe der Zeit wurde aus dem Gut Lübrassen ein sogenannter weltlicher Grundherr. Das hatte zur Folge, dass die Bauern, die im Umkreis Ländereien
hatten, Zinsen abführen mussten. Im Jahr 1335 kam das Gut an das Stift Schildesche, es wurde vom damaligen Grafen von Ravensburg verkauft. Ab dem
Jahr 1652 war das Gut adelig, da es von der Äbtissin zu Herford an den Gografen (Gaugrafen) von Sparrenberg, Joachim von Grest, verkauft wurde.
Bis zum 18. Jahrhundert folgten weitere Besitzerwechsel, ehe das Gut im Jahr 1790 von der Familie von Ditfurth übernommen wurde. Sie ließ um das Jahr
1800 auf dem Gelände das Lübrasser Schloss errichten. Im ehemaligen Pferdestall sind heute Wohnungen untergebracht. Umgeben ist das Schloss von
einer weitläufigen Parkanlage. Leider kann weder der Park, noch das Gut Lübrassen besichtigt werden, da es sich in Privatbesitz befindet.
(hs)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Gut Lübrassen leider nicht möglich, eventuell aber zumindest eine Außenbesichtigung von der öffentlichen Straße aus.
Zu Gut Lübrassen liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Gut Lübrassen liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 1297