Geschichte von Gut Mittelhausen
Beim Gut Mittelhausen handelt es sich um einen Gutshof, der sich in Geseke-Langeneicke in Nordrhein-Westfalen befindet. Mittelhausen bestand damals
nur aus einem Haus, das um das Jahr 1810 erstmals in Erscheinung trat. Errichtet wurde der Gutshof in den Jahren 1861 und 1862.
Von 1863 bis zum Jahr 1878 lebte Freiherr von Ketteler mit seiner Frau auf Gut Mittelhausen, dann zog er auf das Schloss Eringerfeld um. Dennoch blieb
das Gut im Besitz der Adelsfamilie. Mehr noch: Durch den Kauf des nahe gelegenen Rittergutes Störmede, das an das Vorwerk Mittelhausen angegliedert
wurde, vergrößerte von Ketteler das Gut Mittelhausen, das nun etwa 250 Hektar aufwies.
1860 wurden auf dem Gut ein Schafstall, eine Scheue, eine Remise und ein Viehhaus errichtet, 1878 kam eine Feldscheune dazu. Von 1890 bis 1892
fanden vor allem am Wohnhaus umfangreiche Renovierungen statt. 1928 wurde eine Maschinenhalle errichtet, 1941 eine Feuerlöschzisterne.
Der letzte der Adelsfamilie, Wilderich Freiherr von Ketteler, starb im Jahr 1957 und vermachte das Gut seinen sieben Kindern. Nach dessen Tod übernahm
das Gut eine staatliche Siedlungsgenossenschaft, um es besitztechnisch nicht auseinander zu reißen. 1952 entstand dann die Ortschaft. Das Gut wird
heute noch landwirtschaftlich betrieben und kann - zumindest von außen - besichtigt werden.
(hs)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Gut Mittelhausen leider nicht möglich, eventuell aber zumindest eine Außenbesichtigung von der öffentlichen Straße aus.
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Objekt 1310