Geschichte von Gut Oevinghausen
Das Gut Oevinghausen unweit von Waltringen in Nordrhein-Westfalen, besteht seit dem 11. Jahrhundert. Erstmals erwähnt wurde es wohl im Jahr 1036,
als es der Abt der Werdener Abtei dem Grafen von Werl schenkte. In den kommenden Jahrhunderten bewirtschafteten Edelleute und Ritter das Gut,
darunter ab 1437 Ritter Albert von Schüngel. Dem Adelsgeschlecht derer von Schüngel gehörte das Rittergut dann auch bis Ende des 16. Jahrhunderts.
Der letzte von Schüngel war Laurenz, der es an die Erbtochter von Böckenförde weitergab. Weitere Besitzerwechsel folgten, so hatten das Gut
Oevinghausen auch die Grafen von Piettenberg und derer von Ochs inne.
Das Jahr 1928 brachte dann Verwüstung über das Gut, denn ein Großbrand vernichtete es bis auf die Grundmauern. Damit der Wiederaufbau finanziert
werden konnte, wurde der zum Gut gehörende Wald (heute Werler Stadtwald) an die Stadt Werl verkauft. Zu dieser Zeit gehörte das Gut noch immer
derer von Ochs. Die letzte Besitzerin vermachte es schließlich der Bethel´schen Stiftung. Erst im Jahr 1996 kam es durch Verkauf in neue Hände. Heute
wird auf dem Gut weiterhin Landwirtschaft betrieben. Teilweise sind noch Burggräfte vorhanden, die aber kaum noch auszumachen sind. Eine Besichtigung
ist nicht möglich, da es sich um Privatbesitz handelt.
(hs)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Gut Oevinghausen leider nicht möglich, eventuell aber zumindest eine Außenbesichtigung von der öffentlichen Straße aus.
Zu Gut Oevinghausen liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Gut Oevinghausen liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 1305