Geschichte von Gut Reuschenberg
Obwohl Gut Reuschenberg mitsamt den umliegenden Ländereien seit dem Mittelalter als landwirtschaftlicher Betrieb genutzt wurde, ist über seine frühere
Geschichte kaum etwas bekannt. Seinen Namen hat es vermutlich vom nur 2 Kilometer entfernten Schloss Reuschenberg, das im 13. Jahrhundert zum
ersten Mal urkundlich erwähnt wurde. Vermutlich diente das gleichnamige Landgut als Vorwerk und belieferte die Herren von Reuschenberg mit
Lebensmitteln. Dass das Gut Reuschenberg den Namen des Schlosses annahm, ist übrigens bemerkenswert. Urkunden belegen nämlich, dass das Gut
wesentlich älter und auch größer war, als das Schloss. Eigentlich hätte also das Schloss den Gutsnamen annehmen müssen, nicht anders herum.
Konkreter wird die Geschichte um Gut Reuschenberg erst mit dem 20. Jahrhundert. Ursprünglich eine Grenzstation, verlor das Dorf mit dem Abriss der
Zollstation in den 1930er Jahren an Bedeutung. Stattdessen plante man, das Dorf zu einer Gartenvorstadt umzubauen, dem beinahe auch das Landgut
zum Opfer gefallen wäre. Der Zweite Weltkrieg brachte die Bauarbeiten zum Stocken, verschonte das Landgut sowie das nahe gelegene Schloss zum Glück
aber weitestgehend. Dennoch vollzog sich auf Gut Reuschenberg in der Nachkriegszeit ein Wandel: Der landwirtschaftliche Betrieb wurde aufgelöst,
stattdessen richtete man auf dem Gut eine Reitschule ein.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Gut Reuschenberg möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Gut Reuschenberg liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Gut Reuschenberg liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 2926