Geschichte von Gut Zumdahl
Wie bei vielen kleinen Rittergütern ist auch über das von Wassergräben umgebene Gut Zumdahl kaum etwas bekannt. Wahrscheinlich geht das Anwesen
auf das 15. oder 16. Jahrhundert zurück wobei wie bei vielen anderen Gütern auch nicht ausgeschlossen werden kann, dass es an Ort und Stelle schon im
frühen Mittelalter ein Gut, eine Burg oder zumindest eine Motte gegeben haben könnte. Auch über die Bewohner des Gutes ist praktisch gar nichts
bekannt. Möglicherweise stammt Jacobus de Valle sive Dhall von diesem Gut. Er war 1498 Propst zu Heinsberg. Genauso gut könnte er aber nicht von Gut
Zumdahl stammen, sondern aus irgendeinem anderen Ort.
Erst mit der frühen Neuzeit wird ein wenig mehr über Gut Zumdahl bekannt. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts befand es sich offenbar im Besitz eines
Mannes namens Theodor Anstrup, über den nichts weiter bekannt ist. Auch die nachfolgenden Familien Havers und Schoen tauchen in der Geschichte
nicht mehr auf und waren daher offenbar nicht von grösserer Bedeutung. Noch heute ist das Rittergut von einem Wassergraben umgeben. Der heute
älteste Teil des Gebäudes ist vermutlich der quadratische Eckturm, der auf das 15. Jahrhundert datiert wurde. Das Wohnhaus von Gut Zumdahl geht
vermutlich auf das 18. Jahrhundert zurück.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Gut Zumdahl leider nicht möglich, eventuell aber zumindest eine Außenbesichtigung von der öffentlichen Straße aus.
Zu Gut Zumdahl liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Gut Zumdahl liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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