Geschichte von Harff'sche Burg
Die Geschichte der Harff'schen Burg beginnt mit dem Jahr 1400, als Werner von Vlatten-Merode durch Erbteilung an einen Hof in Nörvenich kommt. 150
Jahre später errichteten seine Nachfahren auf diesem Hof eine Burg. Bauherr war vermutlich Johann von Harff zu Geilenkirchen, der dem Bauwerk auch
seinen Namen gab. Bis ins 19. Jahrhundert blieb die Burg in Familienbesitz, wenngleich der besitzende Familienzweig hin und wieder wechselte. Um 1800
kaufte dann schließlich der Graf Wolff von Metternich die als Niederungsburg angelegte Harff'sche Burg mitsamt der umliegenden Ländereien. Sie spielte
bei denen von Metternich aber nur eine untergeordnete Rolle und fiel so durch Heirat schließlich an die Herren zu Gymnich.
Spätestens seit 1880 wird die Harff'sche Burg nicht mehr bewohnt, worunter die Bausubstanz verständlicher Weise leidet. Schon mehrmals sind Teile des
Gebäudes eingestürzt; 1904 brach das Dach zusammen, 1909 die Giebel. Erst 1938 begann man damit, die Burg zu sichern, allerdings wurden diese
Arbeiten nie abgeschlossen. Der Bau des Westwalls, der während des Zweiten Weltkriegs die deutsche Grenze vor den Alliierten schützen sollte,
verschlang zu viele menschliche und finanzielle Ressourcen. Etwa zu dieser Zeit wurde auch die bürgerliche Familie Leunissen Eigentümer der Harff'schen
Burg. Da sie sich auf Privatgelände befindet, darf sie nicht betreten werden.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Harff'sche Burg möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
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Objekt 2912