Geschichte von Haus Bosfeld
Haus Bosfeld befindet sich im westfälischen Rheda-Wiedenbrück. Dort wurde das Gut zum ersten Mal gegen Ende des 16. Jahrhunderts schriftlich
erwähnt. Es tauchte zu dieser Zeit in einem Renteiregister auf. Allerdings kann man davon ausgehen, dass es schon eine geraume Zeit vorher existierte.
Im Laufe des 17. Jahrhunderts wechselten immer wieder die Besitzer, 1713 kam es schließlich in den Besitz der Grafen Bentheim, die zu dieser Zeit in
Westfalen regierten.
Sie veranlassten, dass Haus Bosfeld um- und zum Witwensitz ausgebaut wurde. Dazu verwendete man Abbruchsteine der ehemaligen Burg in Rheda. Das
Haus, das im Stile des Barock errichtet wurde, besteht bis heute, hat einen auffälligen Mittelrisalit und ist von Gräften umgeben. In der Folge wurde das
Anwesen dann mehrmals verpachtet, von 1769 bis 1773 war dort eine Porzellan- und Fayence-Manufaktur untergebracht. Sie gehörte der Grafenfamilie.
Im Jahr 1803, nach der Säkularisation und der damit verbundenen Auflösung des nahe gelegenen Klosters Herzebrock, wurden im Haus Bosfeld
Ordensinsassen einquartiert.
Während des Zweiten Weltkriegs war im Haus ein Müttergenesungsheim untergebracht, davor und auch danach wurde und wird es von der Fürstenfamilie
bewohnt.
(hs)
Literatur | Quellen in der dieses Objekt erwähnt wird: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), Münster
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Objekt 2118