Geschichte von Haus Dreven
Alternative Bezeichnung:Haus Hohen-Budberg
Bereits im 13. Jahrhundert wurde Haus Dreven zum ersten Mal als Besitz des Stiftes Gerresheim urkundlich erwähnt. Damals handelte es sich allerdings
noch um ein schlichtes Gut, denn von einer Burg ist erst gut 100 Jahre später die Rede. Mit Errichtung der Festung wurde das Landgut kurkölnisches
Lehen. Obwohl die Burg nachweislich sehr wehrhaft war, dürfte sie wegen ihrer geringen Größe wohl nur eine untergeordnete, militärische Rolle gespielt
haben. Trotz der Grenzlage wurde die Burg nur ein einziges Mal angegriffen und geplündert, nämlich im Jahr 1598. Ansonsten ging es auf Haus Dreven
offenbar immer recht friedlich zu.
Durch Erbe ging Haus Dreven im 19. Jahrhundert an die Herren von Schweppenburg über, die neue Wirtschaftsgebäude errichten ließen. Kurz darauf
verpachteten sie es allerdings an die Familie Brors, die das Gut landwirtschaftlich nutzten. Um das Herrenhaus selbst kümmerte man sich allerdings kaum,
so dass es innerhalb von 150 Jahren erheblich verfiel. Da man eine Renovierung als nicht wirtschaftlich erachtete, kümmerte man sich um dieses Problem
anfänglich allerdings nicht. Erst zum Ende des 19. Jahrhunderts entschloss sich eine neue Generation von Besitzern dazu, das Haus Dreven umfangreich
umzubauen und teilweise auch neu zu errichten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Burganlage mitsamt Gehöft an die Bayer AG verkauft und
komplett abgerissen.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Haus Dreven möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Haus Dreven liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
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Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 2935