Geschichte von Haus Erprath
Schon die Römer errichteten am Standort von Haus Erprath eine Festung, wodurch der Flurname schon im frühen Mittelalter "die alte Burg" lautete. Das
heutige Gebäude geht allerdings auf eine Wasserburg zurück, die hier erst im hohen Mittelalter errichtet worden war. Sie entstand vermutlich um 1350;
wenige Jahre später wurde die Anlage als Eigentum des Ritters Johann Budel von Dorrenwald zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Offenbar starb das
Geschlecht der Bauherren schon wenige Jahrzehnte später aus, da Haus Erprath 1440 an die Familie von Wylich zu Rosau vererbt wurde. Im Laufe der
Zeit gab es zahlreiche Um- und Ausbauarbeiten im Haus, so unter anderem um 1530, sowie während des gesamten 19. Jahrhunderts.
1675 starb der letzte Rosauer, so dass Haus Erprath schließlich das Erbe der Familie Müntz wurde. Bis 1768 war die Burg Stammsitz dieser Familie, ehe die
letzten Vertreter kinderlos starben. Wenige Zeit später wurde der Humanist Alexander von Humboldt Eigentümer des mittlerweile barock gestalteten
Herrenhauses. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude durch Bombenangriffe dem Erdboden gleich gemacht. Dennoch machte man sich in
der Nachkriegszeit daran, das Haus wieder originalgetreu aufzubauen, so dass Haus Erprath bis heute erhalten ist. Da es privat bewohnt wird, kann es
aber nicht besichtigt werden.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Haus Erprath möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Haus Erprath liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Haus Erprath liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 2936