Geschichte von Haus Giesking
Haus Giesking ist ein ehemaliger westfälischer Adelssitz in Nottuln, der zum ersten Mal Anfang des 14. Jahrhunderts in den Urkunden als "Domus
Gysekinch" auftaucht. Erbaut wurden Herrenhaus und Wirtschaftsgebäude auf zwei Inseln, die durch Gräfte voneinander getrennt waren. Im 16.
Jahrhundert schüttete man die Gräben zu. In diese Zeit fällt auch der Ausbau des Gutes zum Herrensitz. Grundmauern, die dem Herrenhaus aus dem 16.
Jahrhundert zuzuordnen sind, sind noch heute vorhanden. Die Reste wurden durch einen Brand vernichtet. Im Jahr 1680 konnte das Haus jedoch wieder
aufgebaut werden. Dabei entstand ein zweigeschossiges Haus, dessen oberstes Stockwerk nach 1850 abgebrochen wurde, sodass das Haus sein
heutiges Gesicht zu dieser Zeit erhielt.
Haus Giesking gehörte im 15. Jahrhundert der Erbmännerfamilie Warendorp aus Münster. In den folgenden Jahrhunderten wechselten immer wieder die
Besitzer, bis die Familie Kerckering das Haus zu ihrem Stammsitz machte. Erst ab dem 18. Jahrhundert wurde das Anwesen zum Nebensitz und
anschließend immer wieder verpachtet. Durch Vererbungen kam das Haus ab 1880 in die Hände der Familie von Droste-Hülshoff über. Seit 1988 sind die
heutigen Besitzer auf dem Hof zugegen und ließen ihn umfangreich renovieren. Auch Neubauten entstanden. Noch vorhanden sind das Bauhaus aus der
Mitte des 16. Jahrhunderts, die Vorburg, der Speicher, das Backhaus und einige Wirtschaftsgebäude. Heute ist ein Gestüt auf dem Hof zu finden, eine
Besichtigung ist lediglich von außen möglich.
(hs)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Haus Giesking möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Haus Giesking liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Haus Giesking liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 2051