Geschichte von Haus Martfeld
Als man um 1300 das Haus Martfeld errichtete, stand es mitten in einem Sumpf. Das ist noch heute am Namen zu erkennen, der nichts anderes als
"sumpfiges Gelände" bedeutet. Auftraggeber für den Bau war der Erzbischof von Köln, der das Gebäude mit Burgmannen besetzen ließ. Dass er für den
Bau ein Sumpfgebiet auswählte, kommt nicht von ungefähr: bereits im hohen Mittelalter hatte man hier eine Motte errichtet, die - wenngleich 80 Meter
abseits erbaut - als Vorgänger des heutigen Schlosses betrachtet werden kann. Grund für den Bau war die Grenze des Erzbistums zu Ruhr und Wupper,
die durch Haus Martfeld und eine Reihe anderer Befestigungen geschützt werden sollte.
Ursprünglich bestand Haus Martfeld nur aus einem aus zwei Räumen bestehenden Steinhaus, das im Laufe der Jahrhunderte immer wieder erweitert
wurde. Der Rundturm beispielsweise wurde um 1450 errichtet; er gilt häute als der älteste Teil im Schloss. Später kamen der Nordflügel sowie der Torturm
mit seiner Zugbrücke hinzu. Zur Mitte des 18. Jahrhunderts befanden sich die Eigentümer in Geldnöten und konnten das Gebäude nicht mehr erhalten. Das
verfallene Haus wurde verkauft und umgebaut, wodurch es seine heutige Gestalt erhielt. Etwa 100 Jahre später legte man dann auch den heutigen Park
von Haus Martfeld an. Seit 1962 wird in den Räumlichkeiten des Schlosses ein Heimatmuseum betrieben.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Haus Martfeld möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Haus Martfeld liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Haus Martfeld liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 2904