Geschichte von Haus Rath
Man geht heute davon aus, dass schon in der Antike in der Nähe von Haus Rath ein wichtiger Handelsweg verlief, der schließlich auch den Anlass für den
Bau des Herrensitzes gab. Ursprünglich wurde das Bauwerk um 1200 als Motte errichtet. Darunter versteht man einen hölzernen, von Palisaden und
Gräben umgebenen Wehrturm, der auf einem Hügel steht. Die ersten Bewohner des festen Hauses sind die Ritter von Rode. Ihr Name weist ebenso wie
Haus Rath auf das Rodungshandwerk hin, das damals offenbar zu den wichtigen Wirtschaftszweigen der Region gehörte. Vermutlich waren die Herren
von Rode unmittelbar dem Kaiser lehnspflichtig.
Noch heute ist Haus Rath technisch gesehen eine Motte, wenngleich die Burganlage mittlerweile aus Stein erbaut wurde und von einem Wassergraben
umgeben ist. Die Steine für den Bau kamen unter anderem aus der Eifel und vom Drachenfels. Der Palas der Burg wurde um 1350 an den ehemaligen
Wohnturm angebaut, allerdings ist er nur noch in Teilen erhalten. Später fügte man noch weitere Gebäudeflügel an und gestaltete auch das Äußere der
Burg nach modernen Vorstellungen. Mehr als 800 Jahre lang blieb Haus Rath von Kriegen gänzlich verschont, so dass sich heute noch deutlich die alte
Bausubstanz zeigt. Nach wie vor befindet sich die Burg in Privatbesitz, weder die Burg, noch die Parkanlagen dürfen besichtigt werden.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Haus Rath möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Haus Rath liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Haus Rath liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 2908