Geschichte von Haus Wolfskuhlen
Schon im 13. Jahrhundert gab es ein Rittergut, aus dem sich später das heutige Haus Wolfskuhlen entwickelte. Ursprünglich handelte es sich vermutlich
um eine von einem doppelten Graben umgebene Wasserburg oder doch zumindest ein Festes Haus, das sich im Besitz des Ritters Heinrich von Wolfskuhlen
befand. Um 1335 kaufte der Graf von Moers für seinen Neffen mehrere Ländereien in der Region, darunter auch das bezeichnete Landgut. Eben dieser
Neffe nutzte das Gut allerdings nicht selbst, sondern verlehnte es wieder an die Ritter von Wolfskuhlen. Bis 1789 blieb das Haus Wolfskuhlen Moerser
Besitz, ehe man es an den Freiherrn von Wevelinghoven-Sittert verkaufte.
Der neue Eigentümer war Ritter des Malteserordens und gab den Anstoß dafür, aus der ehemaligen Burg das heutige Haus Wolfskuhlen, ein kleines, aber
beeindruckendes Schloss zu errichten. Nachdem der Bauherr sein ganzes Leben im Dienst der Fürsten von Moers stand, endete sein Leben mit 77 Jahren
auf dem Schloss. Bis zum Zweiten Weltkrieg blieb es in Familienbesitz. Dann wurde es schwer beschädigt und man vermietete es an die
Bergwerksgesellschaft Rheinpreußen, die hier ein Lehrlingsheim eröffnete. Nachdem die Gesellschaft das Gebäude einige Jahre später wieder aufgab,
steht Haus Wolfskuhlen mittlerweile leer. Mehr als eine Ruine ist nicht übrig geblieben.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Haus Wolfskuhlen möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Haus Wolfskuhlen liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Haus Wolfskuhlen liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 2932