Geschichte von Haus Woord
Alternative Bezeichnung:Herrenhaus Woord
Im klassizistischen Stile errichtet, steht das Haus Woord, ein ehemaliger Adelssitz, seit 1795 in der nordrhein-westfälischen Stadt Bocholt. Bauherr war der
Amtsrentmeister Josef von Raesfeld. Nachdem Josef das Haus seinem Sohn Bernhard vererbte, verkaufte dieser es im Jahr 1827 an den Textilfabrikanten
Ludwig Schwartz, der in dem Gebäude wiederum Webereien und Spinnereien einrichtete.
Einst gehörte zu Haus Woord ein großer Grundbesitz, heute ist nur noch ein kleiner Platz direkt vor dem Gebäude geblieben. Der ehemalige restliche Besitz
ist mit modernen Häusern und der Bocholter Christuskriche verbaut. Noch vorhanden sind die Remisen, alte Wirtschaftsgebäude, in denen heute Läden
untergebracht sind. Vor Haus Woord sind Statuen der Götter Merkur, Diana, Aurora und Apollo zu sehen. Dabei handelt es sich allerdings um Kopien, die
Originale stehen im Schlossgarten von Ahaus.
Der Zweite Weltkrieg brachte dann die fast vollständige Zerstörung von Haus Woord mit sich, lediglich die Außenmauern blieben bestehen. Dennoch wurde
das Anwesen bis 1949 wieder aufgebaut -und zwar im ursprünglichen Stil. Das Haus steht unter Denkmalschutz.
Im Haus Woord befinden sich heute eine Rechtsanwaltskanzlei und private Wohnungen.
(hs)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Haus Woord möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Haus Woord liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Haus Woord liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 1352