Geschichte von Kaiser Wilhelm-Denkmal
Alternative Bezeichnung:Hohensyburg
Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal befindet sich in der unmittelbaren Nähe der Burgruine der Hohensyburg. Die war vermutlich um 775 errichtet und durch Karl
den Grossen erobert worden. Der berühmte Sachsenführer Widukind, der später christianisiert wurde, lebte hier. Mehrfach wurde die Burg aufgebaut und
wieder zerstört, so dass sie schliesslich zur Ruine verfiel. Als Schauplatz eines der wichtigsten, deutschen Kriege war die Ruine vor allem im Übergang vom
19. zum 20. Jahrhundert von grosser Bedeutung. Deshalb beschloss man im Jahr 1893, hier ein Kaiser-Wilhelm-Denkmal zu Ehren des verstorbenen
Kaisers zu errichten. Insgesamt dauerte es neun Jahre, bis das von Adolf von Donndorf errichtete Denkmal fertig war.
Enthüllt wurde das Kaiser-Wilhelm-Denkmal im Jahr 1902. Ergänzt wird es durch Nebenstandbilder des Grafen von Moltke und Ottos von Bismarck. Dreissig
Jahre thronte das Denkmal auf dem Syberg, ehe man es 1935 grundlegend umgestaltete. Es wurde auf die nationalsozialistische Architektur dieser Zeit
ausgerichtet. Der ausführende Bildhauer war der Dortmunder Friedrich Bagdons. Der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde das überarbeitete Denkmal
im März des Jahres 1935. Die Inschrift, die dies besagt, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg aber entfernt. Der Syberg mit dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal ist
heute ein beliebtes Ausflugsziel. Unter anderem findet hier seit 1995 jedes Jahr ein Rockfestival statt.
(rh)
Heute lädt Kaiser Wilhelm-Denkmal zu einer Besichtigung zu den angegebenen Öffnungszeiten ein.
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Das Restaurant der Burg/des Schlosses bietet eine vielfältige Küche.
Im Bistro oder Café erhalten Sie kleine Speisen und Getränke.
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Die vorhandene Kirche oder Kapelle ermöglicht kirchliche Trauungen bzw. Eheschließungen.
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