Geschichte von Reichsabtei Kornelimünster
Die Reichsabtei Kornelimünster wurde im Jahr 814 durch Benedikt von Aniane gegründet, der finanziell und mit großen Ländereien durch Kaiser Ludwig den
Frommen unterstützt wurde. Nur wenige Jahre später wurde es reichsunmittelbar (es unterstand direkt dem Kaiser) und wurde mit wertvollen Reliquien
wie dem Grabtuch Jesu ausgestattet. Es wurde allerdings später durch eine Reliquie des Papstes Kornelius ausgetauscht, der dem Kloster dann auch
seinen endgültigen Namen gab. Jahrhunderte lang lenkte die Reichsabtei Kornelimünster die Geschicke der Region, bis sie 1802 schließlich säkularisiert
wurde. Die Abteikirche wurde zur Pfarrkirche der Gemeinde umfunktioniert, während das Abteigebäude selbst staatlicher Besitz wurde. Hier befinden sich
heute wechselnde Kunstausstellungen, die das Land NRW fördert.
Die Reichsabtei Kornelimünster besaß einige bedeutende Privilegien. So durfte sie den deutschen Kaiser krönen, sofern der Erzbischof von Köln auf dieses
Recht verzichten wollte oder musste. Durch die Reliquie des Märtyrerpapstes war das Kloster darüber hinaus ein bedeutender Wallfahrtsort. Noch heute
wird alle sieben Jahre der Kornelioktav gefeiert, bei dem die Reichsabtei neben Aachen und Mönchengladbach die wichtigste Rolle spielt. Mittlerweile ist
das Gut, das zur Reichsabtei Kornelimünster gehörte, übrigens als Teil der Stadt Aachen aufgegangen.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Reichsabtei Kornelimünster möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Reichsabtei Kornelimünster liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Reichsabtei Kornelimünster liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 2902