Geschichte von Rittergut Grevinghof
Das Rittergut Grevinghof taucht zum ersten Mal in einer Urkunde im Jahr 1188 auf, als er als Lehnsgut der Grafen von Dale beschrieben wurde. Um 1320
herum kam dann der Ritter von Korff-Harkotten in den Besitz des Guts. Von Mitte des 14. Jahrhunderts bis 1696 hatte die Familie von Baak das Anwesen
in Besitz, danach folgten die Familie von Oer auf Egelborg bei Legden, ein Dr. Karl Meyer aus Melle, der Freiherr von Spiegel-Peckelsheim und schließlich
ging das Gut an dessen Schwiegersohn. Die Nachfahren sind noch heute im Besitz von Gut Grevinghof.
Erbaut wurde das Herrenhaus auf einer kleinen Insel, die von Gräften umgeben war. Davor waren die Vorburg und der Wirtschaftshof zu finden. Im Jahr
1815 wurde das Herrenhaus schließlich abgebrochen und die Gräfte zum Großteil verfüllt. Nachdem das Herrenhaus verschwunden war, diente die
ehemalige Rentei als Wohnhaus. Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Gut erheblich ausgebaut. So wurde der Wohnbereich ebenso
erweitert, wie neue Wirtschaftsgebäude dazukamen.
Das ehemalige Rittergut wird privat bewohnt und kann deswegen nicht besichtigt werden. Blickkontakt ist möglich.
(hs)
Literatur | Quellen in der dieses Objekt erwähnt wird: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), Münster
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Rittergut Grevinghof möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
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Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
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Objekt 2069