Geschichte von Ruine Waldenburg
Die Ursprünge der Ruine Waldenburg in Attendorn reichen weit in die Vergangenheit: Im 11. Jahrhundert schenkte Kaiser Otto II. dem Pfalzgrafen Ezzo
von Lothringen zur Heirat mit seiner Tochter Mathilde die Grafschaft Waldenburg.
In der Folgezeit wechselte Burg Waldenburg als Erbe in das Eigentum der Adelsfamilien von Zütphen, von Ravensberg und von Sayn, bis 1248 die Kölner
Erzbischöfe die Burg übernahmen. Es folgten schwere Fehden, die erst 1305 endeten, als Erzbischof Wigbold Heidenreich von Plettenberg zum Burggrafen
machte.
Da Waldenburg als Lehen übergeben worden war, diente sie dem Kölner Erzbischoftum als Basislager für Herrschaftserweiterungen in der Bigge-Region.
Erst im 15. Jahrhundert änderte sich die Situation: Mit dem Verlassen der Burgmänner verwandelten die Plettenberger die Anlage in eine Ritterburg.
Doch die wechselvolle Geschichte der Ruine Waldenburg war damit längst nicht beendet. Es folgten weitere Pfändungen und Erbschaften. Zu den
Eigentümern der nächsten Jahrhunderte zählten unter anderem die Familie Hoberg, die Herren von Hörde zu Boke sowie von Heiden. Mitte des 17.
Jahrhunderts wurde der Deutsche Orden Besitzer. Nach weiteren Streitigkeiten überliess dieser den Freiherren von Fürstenberg die Waldenburg, die im
folgenden Jahrhundert vernachlässigt wurde und schliesslich verfiel.
1993 erfolgte eine Sanierung der Ruine Waldenburg, die heute als ältestes weltliches Bauwerk im Kreis Olpe gilt.
(tp)
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Objekt 911