Geschichte von Schloss Bruchhausen
Man munkelt, dass Schloss Bruchhausen bereits 1000 Jahre alt ist. Wann genau das Wasserschloss erbaut wurde, lässt sich aber nicht mehr sagen. Ein
Wohnturm muss hier spätestens im 14. Jahrhundert errichtet worden sein; er wurde, wie Urkunden belegen, um das Jahr 1550 zu einer Burganlage
erweitert. Im Verlauf der Jahrhunderte folgten immer mehr Veränderungen an der Burg, so dass spätestens zum Ende des 18. Jahrhunderts das heute
bekannte Schloss entstand. So wurde vermutlich um 1788 die Vorburg abgerissen, um hier Platz für eine Rentei und andere Wirtschaftsgebäude zu
schaffen. Dieser Wirtschaftsbereich von Schloss Bruchhausen wird auch heute noch von einer Mauer umschlossen.
Auch eine Zugbrücke und eine Kapelle gehörten ursprünglich zu Schloss Bruchhausen. Erstere wurde im Jahr 1898 durch eine stabile Steinbrücke ersetzt.
Die Kapelle wurde etwa zur selben Zeit abgerissen. Den grössten Schaden erlitt das Schloss aber im Jahr der Revolution 1848, als Dorfbewohner das
Schloss stürmten, Akten verbrannten und Fenster zerschlugen. Ursprünglich errichtet durch die Herren von Bruchhausen befand sich Schloss Bruchhausen
mehr als 600 Jahre im Besitz der Familie von Gaugreben, die 1937 ausstarb. Über Erbwege kam sie in den Besitz der Familie von Fürstenberg, die hier
unter anderem ein Museum und eine Brauerei betreibt.
(rh)
Heute lädt Schloss Bruchhausen zu einer Besichtigung zu den angegebenen Öffnungszeiten ein.
Zu Schloss Bruchhausen liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Das Restaurant der Burg/des Schlosses bietet eine vielfältige Küche.
Im Bistro oder Café erhalten Sie kleine Speisen und Getränke.
Zu Schloss Bruchhausen liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
Dieser Text wurde von den Mitarbeitern meiner Redaktion recherchiert und geschrieben und ist urheberrechtlich geschützt. Falls Sie Fragen oder Anregungen dazu haben, schreiben Sie mir gerne.
Objekt 327