Geschichte von Schloss Dilborn
Das Wasserschloss Dilborn in Brüggen in Nordrhein-Westfalen geht auf eine Burg zurück, die um das Jahr 1200 herum anstelle einer Motte, also einer
Turmhügelburg, errichtet wurde. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Dilborn 1363, damals als Lehen des Herzogs von Geldern an die Herrn von Swalmen.
In den kommenden zwei Jahrhunderten erweiterte man den Bau, hinzu kam zum Beispiel 1583 der Ostflügel.
Danach allerdings kamen die Bauarbeiten ins Stocken, fast 300 Jahre lang wurde nichts mehr am Wasserschloss getan, obwohl die Besitzer immer wieder
wechselten. Eigentümer waren zu dieser Zeit unter anderem derer von Geloes, derer von Hoesch und die Reichsgrafen von Hallberg. Da die Gebäude
immer maroder wurden, musste der Ostflügel Ende des 18. Jahrhunderts abgerissen werden.
1854 kam dann Reichsgraf Julius von Schaesberg in den Besitz, der das Schloss wieder herrichten und zusätzlich eine Schlosskapelle errichten ließ. Bis
1910 gehörte den Grafen Schloss Dilborn, danach ging es wieder durch mehrere Hände. Teilweise wurde es als landwirtschaftliches Gut verpachtet oder
zu Wohnzwecken genutzt.
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs kauften die Dernbacher Schwestern, eine katholische Ordensgemeinschaft, das Schloss und richteten dort ein
Kinderheim ein. Seit 2007 ist das Gebäude in privater Hand, im Kultursaal finden regelmäßige Veranstaltungen statt, das Schloss soll in Zukunft renoviert
werden.
(hs)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Schloss Dilborn möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Schloss Dilborn liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
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Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 3382