Geschichte von Schloss Hembsen
Alternative Bezeichnung:Haus Kempski
Bereits im Jahr 800 nach Christus hatte sich dort, wo heute Schloss Hembsen steht, ein Rittergut befunden. Es gehörte dem Ritter Bruns, der sie vom
Bischof von Paderborn zum Lehen erhalten hatte. Im Tausch dafür hatte der Ritter der Kirche zwei eigene Güter vermacht. Eine erste urkundliche
Erwähnung des Rittergutes ist aus dem Jahr 1036 erhalten geblieben. Hier wird das Gut unter dem Namen Hemadasson geführt. Es handelte sich dabei um
ein sogenanntes Vorwerk, also einen Gutshof, der den kaiserlichen Haupthof in Herstelle versorgte. Trotz der Abhängigkeit vom Paderborner Bischof
entwickelte sich das Gut rund um Schloss Hembsen gut.
Seinen baulichen Ursprung fand Schloss Hembsen vermutlich in einer Wasserburg, aus der sich das heutige Gebäude entwickelt hat. Das Herrenhaus
stammt im Kern aus dem 18. Jahrhundert, auch Wirtschaftsgebäude wurden in dieser Zeit neu errichtet. Etwa einhundert Jahre später fanden im Jahr
1843 erneut grössere Baumassnahmen auf dem Gut statt, die der ehemaligen Wasserburg vermutlich endgültig ihren schlossartigen Charakter verliehen.
Fünfzig Jahre später folgte das Jugendstilportal, das auch heute noch bewundert werden kann. Nachdem das Haus spätestens seit dem 19. Jahrhundert
im Besitz der Familie Stricker war, ging es in der Mitte des 20. Jahrhunderts an die Familie von Kempski-Rakoszyn über, die hier heute noch lebt.
(rh)
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Objekt 388