Geschichte von Schloss Maygadessen
Das kleine Schloss Maygadessen war ursprünglich ein Rittergut. Wann genau es errichtet wurde, ist unklar. Doch sollen spätestens im 14. Jahrhundert die
Freiherren von Boemelburg auf dem Gut gelebt haben. Das Geschlecht gehörte zum hessischen Uradel und tritt bereits im Jahr 1120 zum ersten Mal in
einer Urkunde auf. Viel ist über dieses Gut nicht bekannt, lediglich von einem doppelten Gräftenring, der die Anlage umgeben haben soll, ist die Rede. Die
Gebäude, die im 14. Jahrhundert oder schon zuvor errichtet worden waren, existieren heute nicht mehr. Denn im 16. Jahrhundert erfolgte ein Neubau
von Schloss Maygadessen. Was die Ursache dafür war, ist allerdings nicht überliefert.
Das Schloss Maygadessen, wie es sich heute präsentiert, ist wesentlich jünger und wurde erst in den 1850er Jahren durch Friedrich von Boemelburg
errichtet. Über 500 Jahre befand es sich im Besitz der Freiherren, ehe es im Jahr 1914 an die Familie der Freiherren von Wolff Metternich verkauft wurde.
Auch dabei handelt es sich um ein altes, hessisches Adelsgeschlecht, das zum ersten Mal im Jahr 1213 in der Geschichte auftaucht. Die Familie brachte
kaiserliche Kämmerer und Hofmarschalle vor und wurde im 17. Jahrhundert in den Reichsfreiherrenstand erhoben. Noch heute lebt die Familie auf Schloss
Maygadessen, weshalb es nicht besichtigt werden kann.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Schloss Maygadessen leider nicht möglich, eventuell aber zumindest eine Außenbesichtigung von der öffentlichen Straße aus.
Zu Schloss Maygadessen liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Schloss Maygadessen liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
Dieser Text wurde von den Mitarbeitern meiner Redaktion recherchiert und geschrieben und ist urheberrechtlich geschützt. Falls Sie Fragen oder Anregungen dazu haben, schreiben Sie mir gerne.
Objekt 822