Geschichte von Schloss Vornholz
Schloss Vornholz war ursprünglich ein Gutshof im Zentrum von Ostenfelde. Auf ihm lebten die Herren von Ostenfelde, die im Dienst des Bischofs standen.
Erstmalig erwähnt wird das Gut im Jahr 1050 als "Astanvelda". 300 Jahre später zog Ritter Hinricus mit seiner Frau nach Ostenfelde und errichtete hier die
Burg Varenholte. Ungefähr 200 Jahre lebte die Familie auf der Burg, ehe sie 1655 an den Rittmeister Albert von Schulz übergeben wurde. Mittlerweile gibt
es Hinweise darauf, dass das Gebäude schon kurze Zeit später ausbrannte, denn bereits nach einem Jahr wurde es an Dietrich von Nagel verkauft. Dieser
liess die Überreste der Burg Varenholte abreissen und errichtete auf ihren Fundamenten Schloss Vornholz.
In den nachfolgenden Jahrhunderten lebten und wirkten die Nachkommen der Herren von Nagel auf Schloss Vornholz. Sie standen meist im Dienst der
Bischöfe, beschäftigten sich hin und wieder aber auch nur mit Jagd und Forstwirtschaft. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde auf dem Schloss ein
Gestüt eingerichtet, in dem man Vollblüter für Hindernisrennen züchtete. 1948 wurde eigens zu diesem Zweck ein Turnierplatz errichtet, der achttausend
Personen Platz bot. Nachdem 1977 der Leiter der Zucht überraschend starb, wurde das Gestüt geschlossen. Die ehemaligen Weiden von Schloss Vornholz
wurden in einen Golfplatz umgewandelt.
(rh)
Heute lädt Schloss Vornholz zu einer Besichtigung zu den angegebenen Öffnungszeiten ein.
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