Geschichte von Wasserschloss Laer
Das Wasserschloss Laer blickt auf beinahe 1.300 Jahre Geschichte zurück. Ursprünglich bestand es aus zwei Gutshöfen, dem Schulten-Hof und dem
Wulfes Hof, die bereits im 8. Jahrhundert hier erbaut worden waren. Beide Gutshöfe wurden im Jahr 1268 vom Stift Meschede aufgekauft und seitdem zur
Versorgung des Klosters genutzt. Im hohen Mittelalter, wann genau ist unklar, errichtete man auf dem Land der beiden Gutshöfe eine erste Wasserburg.
Von ihr sind aber nur Reste erhalten. Nach 1449 wurde die Familie Hennekins von Berninghausen mit dem mittlerweile auch als Gut Laer bekannten
Wasserschloss Laer belehnt. Erst 1582 wechselte das Gut wieder seinen Besitzer und wurde 1602 schliesslich verkauft.
Neuer Besitzer vom Wasserschloss Laer war Heinrich von Westphalen, der den Gutshof erweiterte. Seine Nachfahren bauten den Gutshof beständig aus,
bis es im 18. Jahrhundert endlich seinen schlossähnlichen Charakter erhielt. Noch immer im Besitz der Familie von Westphalen wurde das Schloss im
Zweiten Weltkrieg vom Militär genutzt. Von hier aus sollten Raketen abgeschossen werden, was aber wegen des Vormarsches der Alliierten nicht mehr
umgesetzt werden konnte. Auf den Krieg folgte eine Plünderung des Schlosses. Anschliessend nutzte man das Wasserschloss Laer bis in die 1960er Jahre
als Erholungsheim. Die Familie der Grafen von Westphalen wohnt bis heute hier.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Wasserschloss Laer leider nicht möglich, eventuell aber zumindest eine Außenbesichtigung von der öffentlichen Straße aus.
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Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 331